“ vielfältiges Carriacou“

21.4.2016

Unser erstes Ziel auf Carriacou war diesmal die Paradise Beach, sie liegt gegenüber von Sandy Island. Der Name ist absolut berechtigt, sie ist wunderschön.

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Eigentlich wollten wir etwas bleiben , aber der Wind hatte in der Nacht sehr  zugenommen , somit haben wir am nächsten Tag in die Tyrell Bay verholt, da es dort etwas geschützter ist. Da wir eh eine Zeit auf Carriacou verbringen wollten , haben wir das schnorcheln vor Sandy Island auf ein ruhigeres Wetter verschoben. Die Tyrell Bay hatte uns schon während des ersten Aufenthaltes sehr gut gefallen, es gibt ein paar kleine Supermärkte , Lokale und die Stadt Hillsborogh ist gut mit dem Bus zu erreichen.

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“ erstmal Pause, einkaufen ist so anstrengend“

 

Vom 28.4-30.4 hat das Maroon & String Band Music Festival stattgefunden, es ist eine Art Ernte Dank Fest mit verschiedenen Showeinlagen z.B. Tanzaufführungen und Livemusik. Als erstes ging es  am Freitag Abend mit dem Bus zur Eröffnung nach Bel Air , wo sich ein großer Festplatz befindet. Los ging es mit sehr leckerem Kreolischem Essen, wozu alle Besucher eingeladen waren. Unfassbar, die Frauen hatten den ganzen Tag gekocht und jeder konnte sich nach belieben an einem großem Büffet bedienen. Das in Deutschland? Unvorstellbar, wo doch schon ein Toilettengang auf Veranstaltungen 0,50€ kostet. Weiter ging es dann auf der Showbühne.  Ein sehr netter Pastor berichtete vom Festival und kündigte die einzelnen Gruppen an .

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Wir haben zusammen mit einigen anderen bekannten Crews einen interessanten Abend verbracht. Ich freue mich immer wieder über die Freundlichkeit die uns als Ausländern entgegen gebracht wird. Die Abschlussfeier war am Sonntag in der nahegelegenen Paradise Bay. An diesem Abend zeigten einige Tanzgruppen ihr können, was uns als Nordeuropäer zum Staunen brachte. Der Rhythmus und der Hüftschwung wird den Einheimischen anscheinend schon mit in die Wiege gelegt und ist immer wieder schön an zu sehen.

 

Wir sind noch einige Tage in der Tyrell Bay geblieben, haben unser Kajak aktiviert und sind in die Mangroven gepaddelt, waren hin und wieder schnorcheln oder sind zusammen mit der Wolddancer auf Erkundungstour gewesen .

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“ die Mangroven“

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“ auch die Kühe gehen gerne mal an den Strand“

Auch Wartungsarbeiten sind immer mal wieder fällig, denn der hohe Salzgehalt im Wasser hinterlässt seine Spuren. Wir hatten schon seit einigen Wochen ein kleines Leck in unserer Auspuffanlage und da Kalle von der Bluesun auch in der Bucht lag und ein Schweißgerät an Bord hatte, beschloß Thomas zusammen mit Kalle die Auspuffanlage zu reparieren. Das hieß als erstes Achter Kajüte ausräumen ( welches bei gefühlten 40Grad einem den Schweiß auf die Stirn treibt), Bodenbretter hoch, Auspuffanlage ausbauen und mit dem Dingi zur Bluesun zum Schweißen. Zurück zum Boot. Auspuff wieder einbauen, Probelauf um zu testen ob alles dicht ist, war leider immer noch undicht. Diesmal erfolgte der Ausbau dann noch mit warmgelaufenem Motor, welches die Temperatur im Schiff weiter erhöhte. Die zweite Schweißnaht war dann zum Glück dicht. Schön das die Yachtis sich untereinander helfen.

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“ die Katze macht es richtig, lieber dösen anstatt laufen“

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Hi, ihr 2,
    Freuen uns immer, von euch zu lesen. Gestern waren hier auch hochsommerliche temperaturen und regattagewimmel. Heute waschkueche und regen.
    Wir haben inzwischen segel angeschlagen und ruesten peu a peu zur abfahrt. Aus gesundheitlichen gruenden gen osten. Hoffen auf einen guten sommer.
    Liebe gruesse
    Heidi und peter
    Stenno startet ende mai gen sueden, mariposa liegt in porto santo

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