„Trinidad“

31.5.2016

Am Nachmittag hieß es “ Anker auf “ es geht nach Trinidad, vor uns lagen 89 sm. Da im Frühjahr zwei Segelyachten auf dieser Passage von Piraten überfallen wurden, segelten wir am späten Nachmittag los um bei Dunkelheit nicht gesehen zu werden. Im Vorfeld wurden einige Vorbereitungen getroffen. Heike meldete unsere drei Schiffe bei der Cost Guard an, stündlich wechselten wir die Funkfrequens und auf der gesamten Fahrt versuchten wir möglichst nah bei einander zu bleiben. Wir kamen bei guten Windbedingungen gut und sicher durch die Nacht. Am frühen Morgen war Trinidad in Sicht. Leider erwischte uns das für später angesagte schlechte Wetter noch bevor  wir in den Schutz der Insel segeln konnten. Es gab Windböen bis zu 40 Knoten mit Starkregen der uns die Sicht nahm, aber zum Glück nicht von langer Dauer. Wir erreichten am Vormittag zusammen mit der Wolddancer und der Morada die Chaguaramas Bay auf Trinidad. Da der Ankergrund nicht so toll war und es keine freie Mooring  gab , machten wir im Hafen der Peaks Werft fest .

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“ Sundowner auf der That`life “                      “ netter Grill Abend bei Power Boats“

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„kleiner Ausflug nach Port of Spain“             “ frische Kokusnußmilch geht immer“

 

Gleich am nächstem Tag haben wir uns die verschieden Werften angeschaut und Preise verglichen. Ziemlich schnell stellten wir fest dass wir in der Peaks Werft gut aufgehoben waren. Die ganze Anlage hat uns von Anfang an gut gefallen , sehr Professionell und sicher, was für uns ganz wichtig war denn wir wollten für 3 Wochen nach Deutschland fliegen. Für mich sehr erfreulich, für Thomas eher befremdlich denn wir mussten unser Zuhause 3 Wochen alleine lassen :(.  Am 7.6. ging es dann aus dem Wasser. Es hat alles super geklappt. Die Mitarbeiter von Peaks sind ein eingespieltes professionelles Team , da kann sich so manche Werft in Deutschland eine Scheibe von abschneiden. Nur ein Beispiel, bevor die Schiffe vom Krahn angehoben werden, kontrolliert ein Taucher ob die Gurte auch richtig sitzen.

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“ Alles sitzt richtig“                                              “    es folgt eine gründliche Wäsche “

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“ ein aufgeregter Thomas, klappt alles ? “

So nun waren wir an Land und die Arbeit konnte beginnen. Dies gestaltete sich nicht immer so einfach , es war sehr heiß. Die beste Tageszeit war morgens zwischen 5:30-8:30 Uhr. Die That`s life bekam einen neuen Unterwasser Anstrich ein Ventil wurde neu eingebaut, Rumpf und Deck wurden poliert.

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“ sehr schweißtreibend bei 35 Grad im Anzug“       “ unsere Schraube wurde schick gemacht“

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Am Abend haben wir uns bei angenehmen Temperaturen von den Strapazen des Tages erholt. Oft haben wir in fröhlicher Rude mit den anderen Crews ( mittlerweile waren wir  5 Deutsche Schiffe im Hafen ) zusammen gesessen, z.B. Fisch am Strand gegrillt oder den ein oder anderen Sundowner getrunken.

Am 13.6. ging es dann los, auf nach Deutschland 🙂

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Und im Vorfeld hieß es mal wieder Abschied nehmen. Die Morada die Lili wie auch die Balou werden wir wohl erst einmal nicht mehr treffen, aber bestimmt irgendwann irgendwo, i hope so 🙂

Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Hallo Ihr 2,
    schön habt Ihr es! Lebendig, abenteuerlich, vielfältig, bunt!
    Viele liebe Grüße von der Mischpoke aus Kiel.
    Bine

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