“ Pirates Bay“

13.-23.9.2016

Nach dem Frühstück ging es los in die 23sm entfernte Pirates Bay nach Charlotteville, meine Lieblingsbucht von Tobago. Die Windrichtung passte, nur die Stärke war sehr unterschiedlich mal schwach und plötzlich wieder sehr stark. Ich glaube so oft, wie an diesem Tag und so geringer Distanz haben wir noch nie gerefft und wieder ausgerefft, segeln kann auch Sport sein :).Als wir am Nachmittag die Bucht erreicht hatten, wurden wir herzlich von Lori und Paul , einem Amerikanischem Pärchen begrüßt und darauf hingewiesen das man sich am Strand zum Sundowner trifft und am Samstag ein Barbecue stattfindet, das nenn ich doch mal einen netten Empfang 🙂

In der Bucht liegen z.Z. 16 Schiffe es verbringen doch einige die Hurrikan Saison auf Tobago, überwiegend Franzosen und Amerikaner und man soll es nicht glauben, es gibt auch sehr nette Franzosen die Englisch sprechen. Wir werden bis zum 8.10. in der Bucht bleiben und dann in die Castara Bay gehen, da unsere Lisa am 10.10. mit zwei Freundinnen für 14 Tage zu Besuch kommt große Freude . Die drei werden in einem Apartment direkt am Strand wohnen, auf unserem Schiff würde es zu kuschelig werden 🙂

Nach dem wir Lori und Paul näher kennen lernten, stellte sich heraus dass die beiden aus New York kommen. Als Paul hörte dass wir die nächste Hurrikan Saison wahrscheinlich in Amerika verbringen wollen, war er ganz begeistert und hat uns angeboten ein paar Tipps zu geben. Das war super, am nächsten Tag haben wir 3 Std vor Karten gesessen und Thomas hat alles was wichtig war aufgeschrieben, nun kann nichts mehr schief gehen 🙂 Amerika wir können kommen!

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“ mal wieder eine lustige Runde“                           “ Susanne hoch konzentriert“

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“ noch ein stolzer Fischer“

 

 

 

Wir genießen die Zeit in der Pirates Bay, außer den alltäglichen Dingen wie z.B. Wäsche waschen, Susannes Job hier per Hand, da es keine Wäscherei gibt, welches aber bei zwei Personen überschaubar ist oder Einkaufen, verbringt Thomas viel Zeit mit Angeln, mit mal mehr und mal weniger Erfolg :).Ich kann auch mittlerweile ganz gut auswerfen und „pitschen“ habe ja einen guten Lehrer und sogar vom Schiff aus schon einen Fisch gefangen, der abends gleich in der Pfanne gelandet ist.

Apropos Fisch, vorgestern Abend hatten wir ein lustiges, naja wie man’s nimmt Erlebnis. Wir waren mit dem Dingi auf dem Rückweg zum Schiff, es war bereits dunkel als es vor uns am Dingi plötzlich laut platschte und knallte, ich drehte meinen Kopf weg und Thomas nahm schnell Gas weg, schrie nur noch „wow, hast du das gesehen?“ Ich hatte nichts gesehen mich nur tierisch erschrocken. Vor uns war ein großer Rochen, dem wir wohl im Sprung in die Quere gekommen sind und der fast im Dingi gelandet wäre. Die Vorstellung wir zusammen mit einem Rochen Durchmesser so 1m im Dingi war nicht so schön, Thomas hat sich über die Vorstellung was hätte passieren können ( Susannes Kampf mit dem Rochen) köstlich amüsiert 🙂

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“ Thomas bei der Arbeit“ so werden hier die Köderfische gefangen und dann kommen sie , bis sie gebraucht werden in eine Reuse.

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während einer Wanderung im Regenwald stand plötzlich recht weit oben auf dem Berg eine Kuh, sie wurde zum grasen abgestellt, da mussten beide ganz schön weit laufen 🙂

 

Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Ihr Lieben,
    es ist schön zu lesen, dass es euch gut geht.
    Hier zu Hause geht die Saison zu Ende und das Boot kommt ins Winterlager.
    Wir hatten hier einen schönen September, besser als Juli und August.
    Bitte schreibt weiter so spannende Geschichten über eure Abenteuer.
    viele liebe Grüße Helge &Tina

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