“ Guadeloupe“

4.12.-9.12.2016

Da wir noch ein paar Lebensmittel einkaufen wollten, war unser nächstes Ziel Pointe A` Pitre auf Guadeloupe. Die Ankerbucht liegt in einer Lagune, eine Marina gibt es auch sie ist gut mit dem Dingi zu erreichen. Der erste Eindruck von dem Ankerfeld war nicht so schön, es sah aus wie ein Schiffs Friedhof. In der Marina haben wir uns Britta und Jens getroffen und mal wieder einen netten Abend zusammen verbracht. Der Steg an dem die beiden liegen sah abenteuerlich aus, die meisten Schiffe die dort liegen werden als Wohnung genutzt was in Frankreich sehr weit verbreitet ist. Wir haben das Mal durch gerechnet, für unsere Größe würden wir in dieser Marina als Jahreslieger umgerechnet 5,00€ am Tag bezahlen incl. Strom, Wasser und Internet das ist doch ein „ Schnapper“:).

IMG_20161206_154659 IMG_20161206_154640

IMG_20161206_150101 IMG_20161206_150052

Am Montag machten wir uns also auf den Weg zum Supermarkt, es sollte nicht so weit sein. Fakt war wir haben ihn nicht gefunden. Als ich mich dann geweigert habe weiter zu laufen, wir waren mittlerweile in der Pampa, hat Thomas einen Einheimischen nach dem Weg gefragt. Anhand seiner Erklärung musste es sehr weit sein und als Thomas fragte ob es einen Bus geben würde sagte er ,er würde uns mit dem Auto fahren. Ich hatte so meine Zweifel ob das eine gute Idee war denn er sah nicht gerade vertrauenserweckend aus, wer weiß wo er uns hinfährt.

Britta hatte mir erzählt dass sie während eines Sparziergangs auch in ein etwas Zwielichtiges Viertel gekommen sind und erst einmal ihr Geld untereinander aufgeteilt haben.

Also los ging die heiße Fahrt , da ich so damit beschäftigt war mir zu merken wo wir hinfahren, habe ich in der ganzen Aufregung meine neue Sonnenbrille im Auto liegen lassen. Als ich dies bemerkte, war er schon wieder weg. Während ich ziemlich geknickt über den Verlust durch die Gänge des Supermarktes ging, kam Thomas plötzlich mit der Sonnenbrille in der Hand auf mich zu und sagte:

„ schau mal wer gerade da war“. Unfassbar, dieser nette junge Mann (und ich hatte solche Zweifel) ist doch tatsächlich noch einmal zurückgekommen und hat die Brille gebracht. Da er nichts haben wollte, haben wir ihm eine große Dose Naschkram gekauft und auf dem Rückweg vorbei gebracht.

 

Da der Wind passte, ging es noch einmal zu den Îles des Saintes, schliefen eine Nacht und segelten am nächsten Tag mit günstigem Wind zu dem Cousteau Marine National Park. Dort kamen wir mittags bei schönstem Sonnenschein an, und gingen gleich zum Schnorcheln über. Ein wunderbares intaktes Schnorchel und Tauchrevier . Der nächste Tag war verregnet und so beschlossen wir weiter zu gehen nach Deshaies. Eigentlich wollten wir ein paar Tage bleiben, aber nachdem wir das Wetter angeschaut haben, war klar wenn wir nicht am nächsten Tag weiter segeln, müssen wir eine Woche bleiben aufgrund von ungünstiger Windrichtung und Starkwind. Am nächsten Morgen war deutlich zu sehen dass nicht nur wir Wetter geschaut haben, die ersten Schiffe verließen schon um 6:00 Uhr die Bucht Richtung Antigua. Wir folgten um 8:00 Uhr und waren um 15:00 Uhr in der Ankerbucht Falmouth Habour . Gar nicht schlecht oder ? 43 sm , im zweitem Reff und kleiner Fock 🙂

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen