„Mit Brille wäre es nicht passiert“

21.01.2017

Da wir unsere frischen Lebensmittel aufstocken wollten, war der nächste Stopp Roud Harbour auf Tortola. Dort gibt es verschiedene Marinas und ein paar Supermärkte. Wir wollten vor der Fort Bürt Marina vor Anker gehen, wo bereits die Worlddancer und die Balou lagen. Das erste Manöver war gut, der Anker hielt. Leider konnten wir nicht bleiben. Nett wurden wir darauf hingewiesen, dass dieser Ankerplatz nur zum ein- und ausklarieren genutzt werden darf. Mist, denn es gab kaum Ankermöglichkeiten, da es voll war mit privaten Moorings einer Chartergesellschaft. Nach dem vierten Versuch hat Thomas nur noch geflucht und wollte wieder los, ich wollte aber einkaufen.Über Funk machte die Balou den Vorschlag mich mit dem Dinghi abzuholen, um einkaufen zu gehen, denn auch sie hatten ein Tag zuvor Probleme beim ankern, konnten aber an einer der Moorings festmachen, um die Steuerkette auszuwechseln (die sie zum Glück vor Ort bekommen hatten) und mussten nun dort weg. Kurze Besprechung, schnell war klar nach dem Einkaufen geht es zusammen weiter nach Peter Island. Thomas blieb (total genervt) an Bord, da der Anker nicht richtig fest war. Also, jetzt aber schnell Tasche, Geld und los – was für ein Stress. Im Supermarkt angekommen stellte ich fest dass ich meine Lesebrille vergessen hatte, ohne sie bin ( fast ) blind. Da Beate und Rainer mit ihren eigenen Einkäufen beschäftigt waren und ich nicht ständig fragen wollte: „was kostet das?“ habe ich dann eingekauft ohne den Preis lesen zu können. Naja, später als ich den Bon mal angeschaut habe, stellte ich fest dass die drei Äpfel schlanke 6,99 US Dollar und die vier Tomaten 7,99 US gekostet haben. Ok, was soll`s war jetzt so, aber eins war klar mit Brille hätte ich doch eher auf die Äpfel verzichtet und mehr Bananen gekauft.

SAM_4640

„unsere Nachbarn“

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