“ voller Kontraste“

30.3.2017

Zum Glück sind wir nachmittags rechtzeitig zum ausklarieren gegangen. Auf den anderen Inseln ging dies immer recht zügig, hier nicht 🙁 obwohl alle nötigen Papiere vorlagen. Ja, und dann musste ja auch noch der „Kommodore“ auf’s Schiff kommen. Zu unserem Pech hatte dieser Kommodore gerade frischen Fisch bekommen, während wir am Dinghi-Steg auf ihn warteten. Er rauschte mit dem Motorrad an uns vorbei; der Fisch muss ja auch in die Kühlung 🙂  Später an Bord, nach dem dann auch alle Papiere noch mal kontrolliert und fotografiert waren, ein Getränk serviert und ein kleines „ Präsent“ gezahlt wurde, war der Spuck vorbei. Alles in allem hat an diesem Nachmittag über 3Std gedauert und war im Vergleich das teuerste ein- und ausklarieren während unserer Reise 🙁

Und auf geht’s zu den Bahamas, hieß es morgens um zwei. Ganz wohl war uns nicht, bei dem Gedanken diese schmale Fahrrinne von Luperon im Dunkeln zu passieren. Nach ca. 15 Minuten war der Drops zum Glück gelutscht und wir waren im freien Wasser. Nun hieß es nur noch Segel ausbaumen, Bullenstander setzen (damit wird das Großsegel fixiert bei raumen Wind ) und unsere Windfahne auf Kurs einstellen. Dann haben wir abwechselnd noch ein wenig  geschlafen, denn vor uns lagen 170 sm.

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Nach wie vor schläft mein “ Kapitän“ in seiner Freiwache im Cockpit, ob es sich wohl noch mal ändert?

 

31.03.2017

Nach 31 Std. haben wir Matthew Town auf Inigua Island erreicht. Schon aus der Ferne sah es anders aus als bisher, sehr flach, weiße Strände und Wasserfarben von Türkis bis Königsblau. Nach einem entspanntem Frühstück, ging es zum einklarieren, welches unkompliziert und freundlich von statten ging. Hinzu kam das wir mit unserer Schiffsgröße bis 35 Fuß nur 150,00 Dollar anstatt 300,00 Dollar bezahlen mussten. Es hat auch manchmal Vorteile, ein nicht so großes Schiff zu haben :).

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