„Ria Muros“

23.7.15

Nächstes Ziel Muros. Leider lies der Wind mal wieder auf sich warten, und wir mussten bei sehr starker Dünung motoren, nicht schön. Die Vorstellung 30 Seemeilen unter diesen Umständen unter Maschine zu fahren gefiel uns überhaupt nicht und dann war da noch die“ Frage reicht unser Kraftstoff aus?“ Wir hatten das letzte mal in Frankreich getankt und unser Kraftstoff würde noch für ca. 8Stunden ausreichen, wenn kein Wind kommt würde es sehr eng werden. Da die Traumtänzer später los wollte, riefen wir Jörg an und er hat uns dann noch einen Kanister mit Diesel besorgen können und fuhr nun hinter uns her. Der Gedanke plötzlich ohne Maschine und ohne Wind in dieser unschönen Dünung hin und her geschmissen zu werden, war für mich einfach nur schrecklich . Wir hatten Glück, kaum hatten wir das Cap Fenistere umrundet, kam der angesagte Wind und wir konnten segeln. Nachdem wir in die Ria Muros abgebogen sind , war auch die Welle vorbei und wir konnten mit 16 Knoten Wind bis vor die Hafeneinfahrt segeln. Dies war eine schöne Endschädigung für den Stress im Vorfeld. Wir haben uns für den Hafen direkt in Muros endschieden, da es dort eine Tankstelle gab. Wir wurden von dem bisher freundlichstem Hafenmeister empfangen, sein Büro war ein einem kleinem Haus untergebracht, mit einer „guten Stube“ die wohl noch von Oma eingerichtet wurde und sich seit den 70ern kaum etwas verändert hat, außer dem „Wifi Zimmer“.  Aber super sauber und wenn man wollte, konnte man zusätzlich im Garten unter einer der Außenduschen duschen, wo gibt es bitteschön so etwas? Den Abend haben wir dann in einem der schönen Lokale ausklingen lassen. Am nächsten Morgen wurde erst einmal vollgetankt, denn in so eine Situation wollten wir nicht noch einmal kommen. Ich möchte noch erwähnen, das Thomas am liebsten an einer richtigen Tankstelle tankt, da der Diesel dort meistens sauberer ist, aber leider gibt es nicht überall Tankstellen:(

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Nach dem tanken ging es dann unserem nächstem Ziel der Ria Arosa entgegen, 30 Seemeilen schönes segeln. Vor dieser Ria lag ein sehr großes Untiefen Gebiet welches wir weit umfahren mussten, kurz vor der Einfahrt kam eine Segelyacht direkt auf uns zu, selbst unser Ausweichmanöver brachte nichts. Dicht an uns vorbei segelte ein Bekannter aus Heikendorf, er wollte uns nur mal einen Schreck einjagen, das waren seine Worte im vorbeifahren, ja dies ist ihm gelungen aber im nach hin nein haben wir uns gefreut ihn zu treffen, ja so klein ist dieses  Segelrevier.

Da wir nur einen Tag bleiben wollten, haben wir uns für die „Marina Riveira“ endschieden, der Hafen bietet guten Schutz gegen starken Nordwind. Vom Wasser aus sah der Hafen mit einer schönen vorgelagerten Ankerbucht sehr schön aus, aus der Nähe leider nicht. Beschädigte Stege, schmutzige Sanitäre Anlagen nicht zu empfehlen. Wir wurden aber durch den angesagten Starkwind und die schöne Umgebung der Stadt überzeugt zu bleiben und legten am nächsten Tag einen Wandertag ein.

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