“ Landleben“

17.08.2017

So, jetzt aber. Es fällt mir immer wieder schwer den Anfang zu finden, wenn ich eine Weile nicht geschrieben habe, aber ich fange einfach mal an 🙂 . Wie schon berichtet bin ich mit sehr gemischten Gefühlen los gefahren, einmal ohne Thomas ; dann: wird alles klappen ( finde ich z.B. meinen Flieger) und die Vorfreude auf meine Familie. Ja, es hat alles geklappt. Auf dem Hinweg hatte ich von New York einen Direktflug nach Hamburg. Am Flugplatz wurde ich bereits von meiner Familie erwartet.  Am Sonntagmorgen war es endlich soweit ; ich konnte das erste Mal meine Enkeltochter Janne Luisa in die Arme nehmen. Sie ist mittlerweile auch schon 7 Monate alt. Auch meine Prinzessin Karlotta  ( 3,5 Jahre) hat sich riesig gefreut die „ Oma Boot“ endlich wieder zu sehen. Ach , war das schön :).

        

Ich habe eine tolle Zeit in Deutschland verbracht, leider etwas gehändikäppt durch einen Virus, den ich mir wohl schon in New York zugezogen habe. Leider ist er  durch den Flug und die Klimaveränderung in vollem Maße zum Ausbruch gekommen ist. Auf Deutsch-Türkisch „ mit alles“, gar nicht schön! So übel, das ich sogar ins Krankenhaus musste. Unglaublich, oder? Da freue ich mich wie Oskar auf meinen Aufenthalt in Deutschland und werde so krank :(. Am Anfang war ich sehr frustriert, im nach hinein sehe ich es anders, denn dadurch habe ich die ersten 3 Wochen ausschließlich mit meiner Familie verbracht und das sollte wohl so sein . Von Freunden und Bekannten hörte ich  :“ Oh, Susanne, du hörst dich ja schlimm an“ wenn sie meine Stimme (wenn sie dann da war) am Telefon hörten. Aber es hat sich noch gebessert, und ich konnte mich mit vielen treffen. Noch mal vielen Dank an alle für die schöne Zeit  :).

Thomas ist noch eine Weile auf Staten Island geblieben. Er hat die Zeit genutzt um schon ein paar Arbeiten zu tätigen , wie z.B. das lackieren unserer Türen oder das abdichten unserer Fenster. Am 24.08. hat er dann zusammen mit der Balou seinen ersten ( laut Aussage von Thomas hoffentlich auch letzten) Einhandtörn zurück nach Deltaville gewagt. Da die Wetter Aussichten nicht so toll waren, haben sich die beiden ab Louis für den Intracoastal Waterway entschieden und das war gut so. Nach vier Tagen haben sie heil und gesund die Fhishing Bay in Deltaville erreicht.

Am 4.08. ist unsere That’s Life dann aus dem Wasser gekommen und die Arbeit konnte beginnen. Natürlich war ich neugierig, wie alles läuft denn Thomas hatte sich einiges vorgenommen. Als erstes wurde das Unterwasserschiff gründlich gereinigt, denn es sollte komplett erneuert werden. Da wir mit unserem Weich-Antifouling nicht  zufrieden waren, haben wir uns für ein Hart- Antifouling entschieden. Das hieß es muss alles runter bevor die neue Sperrschicht aufgetragen werden kann. Als nächstes waren die Ventile dran. Alle Edelstahlventile wurden durch Fiberglasventile ausgetauscht, welches für Thomas ( anhand der täglichen Berichterstattung) wohl ziemlich twiggi war ; in unserer kleinen Nasszelle bei 30 grad Außentemperatur.

Da unser Ruderlager ( immerhin schon 24 Jahre alt) ein leichtes Spiel hatte, wurde auch dies ausgewechselt. Dabei hat Thomas festgestellt, dass sich ein kleiner Teil der Außenhaut vom Ruderblatt abgelöst hat. Ok, nützt nichts das muss gemacht werden.  Schon am nächstem Tag ging ein Mitarbeiter an’s Werk. Diesmal war der Kostenvoranschlag ok, was bei unserer Steueranlage ; wie bereits berichtet,  nicht der Fall war .

Ja, und dann war es auch schon soweit, am 16.08. bin ich in Washington gelandet und wurde von meinem überglücklichem Thomas freudig empfangen, auch schön :). Ja und ich war nicht nur glücklich gut angekommen zu sein , auch weil ich ohne Probleme durch den Zoll gekommen bin ohne Kontrolle. Unglaublich, denn ich hatte so einiges dabei 🙂

 

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Wir wuenschen euch guten erfolg bei den ueberholungsarbeiten, vor allem keine kostspieligen ueberraschungen!
    Wir haben die segelsaison beendet. Heute wurden die segel abgeschlagen. Guter grund: unser sohn heiratet morgen!
    Aber wir segeln ja mit euch weiter!
    Liebe gruesse
    Heidi und peter

  2. Hey ihr Lieben. Habe mich sehr darüber gefreut Susanne im Hafen Wendtorf anzutreffen. Deinen Virus hast du ja jetzt wohl wieder überwunden. Sitze grad an Bord im Hafen, zurück nach längerem Törn. Wünsche Euch erfolgreiche Renovierung der „Dehler“ und weiter schöne Zeit. Gruß von den ehemaligen Stegnachbarn. Michael

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