“ Hurrikan Irma“

14.09.2017

So, die Gefahr ist vorerst vorbei, Irma hat sich aufgelöst und José zieht wohl weiter draußen an uns vorbei. Die letzte Woche war schon aufregend. Nachdem wir vom letzten Hurrikan Harvey zwei Tage die Ausläufer erlebt hatten, war mir schon etwas mulmig zu mute. Der Wind war so heftig, dass wir sogar etwas Bewegung im Schiff hatten. Ich war kurzweilig am Überlegen, ob ich nicht doch lieber zu Copeland und Christoph ins Haus fahre, Thomas „natürlich“ nicht. Er hat zusammen mit einem Werftarbeiter zwei zusätzliche Böcke aufgestellt und damit war es für ihn erledigt. Irma war allerdings etwas gefährlicher für uns, da dieser Hurrikan westlich zog mit einer nördlichen Komponente. Zweimal täglich haben wir im Hurrikan Center verfolgt, wo er lang zieht. Im Radio und im Fernsehen gab es kaum andere Themen; verständlich da er Kategorie 5 hatte und bereits verheerende Schäden in der Karibik angerichtet hat. Wir waren schockiert, als wir im Fernsehen die ersten Berichte sahen. Einige Inseln, die wir bereits besucht hatten, sind völlig zerstört. Einfach nur schrecklich, die armen Menschen. Unser eigentlicher Plan war Mitte September wieder ins Wasser zu gehen, um noch einmal nach Washington zu segeln, bevor es wieder gen Süden geht. Das lassen wir lieber, denn es werden nicht die letzten gewesen sein :(. An Land sind wir sicherer als im Wasser, wir werden wohl Anfang Oktober starten. Der Spätsommer ist hier sehr angenehm, die Tagestemperaturen liegen so um die 25 Grad, so ist es im Schiff auch nachts nicht mehr so heiß. Mit den Arbeiten sind wir so weit fertig, nur noch kleine kosmetische Dinge, wie z.B.s. abgeplatzte Farbe an unserer Steuersäule und da passieren dann auch mal ganz lustige Dinge. Nachdem Thomas die Stellen angeschliffen hatte, wollte er den Staub mit dem Staubsauger aufsaugen. Es ist zwar ein 220volt Gerät funktionierte aber wie unsere anderen Geräte auch mit 110volt, etwas langsamer aber immerhin. Diesmal nur von kurzer Dauer, dann war Schluss. Mist….. nicht mein guter Staubsauger  :(. Nach einer“ gründlichen“ Prüfung stellte Thomas fest; der ist hinüber und warf ihn kurzerhand über Bord, er fand ihn eh blöd da er keinen Akku hatte. Meinen empörten Gesichtsausdruck hätte ich gerne gesehen. Ok, dann kaufen wir uns eben einen neuen also packte ich das Zubehör in die Mülltüte, brauchen wir ja nicht mehr. Etwa eine halbe Stunde später hörte ich von unten bekannte Geräusche. Bevor Thomas ihn in die große Tonne bringen wollte, hat er ihn doch noch einmal angeschaltet und „ siehe da“ er funktionierte wieder; war wohl doch nur heiß gelaufen. Ha….mein gutes Stück, hat sogar den Sturz aus vier Meter Höhe überlebt unglaublich. Zum Glück war das Zubehör noch an Bord in unserer Mülltüte, denn ……… das brauchte ich ja nun wieder :).

Wir feiern Thomas seinen ….2ten Geburtstag. Zur Abwechslung gibt es auch mal frische Muscheln und  auf dem Grill 🙂

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hallo ihr lieben Weltenbummler , meine Gedanken waren.bei euch , als der Hurrikan in eurer Nähe sein Chaos hinterlassen hat . Umsomehr freue ich.mich , daß ihr alles gut überstanden habt . Hut / Südwester ab !!! Wir hatten den ersten Heebstorkan “ Stenno “ hat auch alles bei Niedrigwasser gut überstanden . Anfang Oktober gehe ich aus dem Wasser , habe noch nie so wenig gesegelt , wie dieses Jahr . Das Boot war eher meine schwimmende Sommerresidenz. Bin mit meinen Hamburger Kindern u den beiden Enkelkindern noch einmal 14 Tage in der dänischen Südsee segeln gewesen – – war auch schön . Euch weiterhin eine gute Zeit u herzliche Grüße von Frank

  2. Danke liebe Susanne für den Irma-Bericht (auch zwischendurch per whatsapp) . Wir hatten echt große Sorge um euch.
    Hier ist der Herbst eingezogen, es ist kalt, grau und stürmisch. Heute hatten wir zum ersten Mal die Möglichkeit, unser neues Boot zu testen ???? . Es läuft prima und wir sind happy.
    Machts gut und bis bald
    viele liebe Grüße Helge &Tina

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