“ Saison Start“

19.10.2017

Unser Aufenthalt in der Fishing Bay neigt sich dem Ende und es heißt mal wieder Abschied nehmen. Wir hatten eine tolle Zeit, haben viele nette Amerikaner kennen gelernt, einiges erlebt, gesehen und viel Spaß gehabt. Am 7.10. haben wir uns fürs Wochenende ein Auto gemietet. Als erstes ging es nach Pamplin, es liegt 250 km entfernt gen Westen. Dort haben wir Copeland und Christoph auf ihrer Farm besucht. Es war sehr beeindruckend und schön zu erleben wie die Familie dort lebt. Sie gehören zu den wenigen Amerikanern, die in einem Energiesparhaus leben. Das Haus liegt sehr abgelegen auf einem (für deutsche Verhältnisse) riesigem Grundstück mit dazu gehörigem Wald.

 

                   

Dane sitzt  gerne mal auf einem Stuhl , Thomas auf einer Crossmaschine . Im Gelände hat er es zusammen mit Christoph mal wieder richtig krachen lassen.

Unsere lieben Gastgeber und ein Teil ihres wunderschönen Grundstücks, wo auch gerne mal ein Bär oder Berglöwe vorbei schaut. Wir haben zum Glück keinen getroffen.

Auf der Rückfahrt sind wir eine Nebenstrecke gefahren und konnten diese tolle Landschaft noch einmal genießen. Interessanterweise verfärbt sich das Laub, die Blätter fallen und es riecht nach Herbst, aber die Lufttemperatur liegt Tagsüber um die 25Grad. Einen Zwischenstopp haben wir in Williamsburg eingelegt. Dort haben wir einen Künstler Markt und das Living History Museum, in dem Personen in historischen Kostümen das Leben des 18ten Jahrhundert interpretieren, besucht.

Diese etwas außer gewöhnliche Teekanne entdeckten wir auf dem Künstlermarkt

Das Gerichtsgebäude mit dazu gehörigem Pranger

Und noch ein paar Anregungen zu Halloween ( reine Geschmackssache)

Am 18.10. war es dann soweit, unsere That’s Life kommt ins Wasser. Eigentlich wollten wir schon eine Woche zuvor starten, aber das Wetter war so schlecht, dass wir beschlossen hatten, noch etwas zu warten. Bei so viel Wind und Regen macht es auch keinen Sinn. Jetzt wurde es aber auch Zeit, da es nachts schon sehr kalt war, so dass ich teilweise unsere Standheizung vermisst habe. Wir waren schon ein wenig aufgeregt, da sich nun zeigen sollte ob alle Ventile, die Thomas ausgetauscht hatte, dicht waren. Wir hatten alles für den „Notfall“ vorbereitet, denn schon einmal haben wir durch den Fehler eines Arbeiters erlebt, wie viel Wasser in kürzester Zeit nur durch eine undichte Schelle ins Schiff eintreten kann ,zu dem Zeitpunkt hatten wir keine Badelaken oder ähnliches griff bereit. Das war nicht schön 🙁 Diesmal war alles gut! Thomas hat gute Arbeit geleistet, unsere neuen Fieberglas Ventile waren alle dicht.

Wir waren im Wasser, sehr schön. Nachdem wir den Motor warm gefahren hatten, ging es zurück an den Steg, da Thomas noch einen Ölwechsel machen wollte. Ja und dieser Ölwechsel hat dann „etwas“ länger gedauert wie bisher. Der Schlauch von der Ölpumpe wollte nicht so wie wir. Während ich ihn festhielt, hat Thomas wohl zu fest gezogen und flutsch……… er rutschte mir aus der Hand und machte( mit Inhalt) einen Schwenker durch den vorderen Salon. Oh man, was für ein Schweinkram; zum Glück haben wir das meiste abbekommen und nicht unsere Polster. Im Schiff sah es aus wie in einer KFZ Werkstatt. So, nach erfolgreichem Ölwechsel und gründlicher Reinigung ging es mit dem Motor weiter. Er hatte etwas Startschwierigkeiten. Das hat uns gestört, also ging es auf die Suche. Wir waren uns nicht sicher, ob es am Relais oder an der Starterbatterie lag. Mit Hilfe von unserem lieben Wolfgang, von der Tanamera, war schnell klar, die Batterie ist ein wenig schwach, würde noch funktionieren, aber wer weiß wie lange 🙁 Nach kurzer Überlegung hat Thomas eine neue gekauft, eingebaut und unser Motor sprang auf Schlag an. Nach diesem ereignisreichem Tag und einem schönen Abend auf der Tanamera sind wir todmüde aber glücklich ins Bett gefallen.

 

 

Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Hallo ihr Zwei,
    endlich gehen die Abenteuer weiter, ich habe schon richtig gewartet.
    Für euch erstmal einen guten Start und gute Bedingungen für das, was ihr vor habt.
    Bei uns ist nur noch basteln, putzen und malen angesagt-leider kein Wasser mehr unter dem Rumpf.
    Aber ein neues Boot bringt viel Arbeit und darauf freuen wir uns auch.
    Bald geht es eine Woche nach Fanö, worauf wir uns sehr freuen. Auf Fanö kann man übrigens Austern zum Nulltarif sammeln. Leider mag Helge das nicht, sonst hätten wir das bestimmt gemacht.
    So, haltet uns auf dem Laufenden, viele liebe Grüße aus Der Heimat Helge &Tina ?

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