“ Glück gehabt“

20.10.-24.10.2017

Nach dem Frühstück ging es bei lauem Wind gen Hampton. Abschließend zu unserem Aufenthalt in der Chesapeake Boat Works möchte ich hinzufügen, dass es eine gute und günstige Variante ist, dort aus dem Wasser zu gehen um das Boot in Eigenleistung fertig zu machen. Der nahe liegende Ort Deltaville bietet alles was für Boot und Crew nötig ist. Unserer Meinung nach sind die Preisgestaltung und die Qualität für die in Auftrag gegebener Arbeiten am Boot etwas fragwürdig.

Letzter Sonnenaufgang in der Fishing Bay

In Hampton haben wir direkt in der Stadt vor der City Marina geankert.

Wir haben einiges unternommen, z.B.s. Fort Monroe besichtigt oder den bisher größten Outdoor Shop

      

Dort waren alle Sportarten vertreten. Da fast alle Amerikaner eine Waffe besitzen, war die Auswahl sehr groß. Für die Frau darf es dann auch mal die kleine Bunte sein 🙂

Die ersten zwei Tage waren sehr angenehm, welches sich dann schlagartig änderte. Viele Boote suchten Schutz vor dem angekündigten schlechten Wetter im recht flachen und engen Ankerfeld. Durch unseren Tiefgang hatten wir keine Ausweichmöglichkeit. Es gab zwei Möglichkeiten entweder Hafen oder auslaufen :(. Bei zunehmendem Wind haben wir das ganze erst einmal beobachtet. Durch die Tide und den dazu gehörenden Strom sind die Schiffe teilweise Karussell gefahren und sich sehr nahe gekommen. Mittlerweile hatten wir so 35 Knoten Wind, ich wollte gerade schlafen gehen (Thomas schlief schon) und schaute vorsichtshalber noch mal raus. Gut das ich das gemacht habe, denn wir waren bereits ca. 5 Meter Richtung Hafen geslippt Mist…………. jetzt aber schnell. Thomas wecken, Leinen raus, Fender raus, kurze Lage Besprechung und los. War nicht schön bei dem Wind und so nahe an den anderen Schiffen Anker auf zu gehen und dann mussten wir auch noch rückwärts in die Box fahren. Nachdem alle Leinen belegt und wir sicher am Schwimmsteg lagen erst einmal tief Luftholen phuuuu, das hat alles gut geklappt. Im Nachhinein war es kein Wunder das wir geslippt sind, bei normalen Ankerverhältnissen legen wir je nach Wassertiefe 30-40 Meter Kette aus, hier waren nur 10 Meter möglich.

Es war aber ein guter Tipp von Birte und Wolfang . Durch die zentrale Lage war alles gut zu Fuß oder mit dem Bus zu erreichen, es darf eben nicht zu voll werden. Ja und dann hieß es mal wieder“ tschüs“ 🙁 . Die Tanamera werden wir wohl nicht mehr treffen, da sie eine ganz andere Route segeln wollen.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Hallo Ihr Lieben, Fort Monroe ist schon Klasse, das führt einen zurück in eine andere Zeit.
    Viel Spass auf dem intracoastal waterway. Hier in Deltaville hatten wir gestern unsere Regatta zum Saisonende mit anschließendem Oysterroast. 20+ Knoten Wind waren gerade richtig und unser vierter Platz in unserer Klasse war gegen die anderen drei Boote hart erkämpft.
    Wir bereiten uns jetzt auf das Thanksgiving vor und werden es in Williamsburg verbringen, das Ihr ja auch schon unsicher gemacht habt.
    Alles Liebe aus Virginia!

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen