“ Atlantikluft“

3.11.2017  35 sm

Unsere Ausfahrt aus dem Creek der Deaton Werft verlief unproblematisch, da wir wussten wo es flach war. Am frühen Nachmittag haben wir unser nächsten Ziel Beaufort erreicht. Es ist ein ehemaliges Piratennest und charmantes Hafenstädtchen, in dem der Buchhit „ Message in a bottle“ von Nicholas Spark verfilmt wurde (sehr schöner Film). Es gibt eine Hafenpromenade mit kleinen Geschäften und Restaurants, die zum Einkehren einladen. Seit einiger Zeit mal wieder ein etwas anderer Flair.

Nur einen kurzen Ausflug mit dem Dinghi entfernt liegen die Shackleford Banks. Ein Naturschutzgebiet, wo wilde Pferde leben und einem kilometerweitem wunderschönem Strand. Es war sehr angenehm mal wieder am Atlantik entlang zu sparzieren und die Füße in klares Wasser zu tauchen.

7.11.-8.11.2017

Recht früh aufstehen hieß es am Dienstag. Vor uns lagen 70sm im Atlantik unter mauen Windbedingungen, also sind wir um 4:30 Uhr gestartet. Gegen Mittag nahm der Wind (zum Glück) stetig zu. Später dann allerdings so stark, dass wir sogar noch reffen mussten. War nicht vorher gesagt; da wurde dann mal eben aus Windstärke 2-3 Windstärke 6. Ziemlich gerädert haben wir abends die Ankerbucht Wrightsville Beach erreicht.

Thomas im Glück, endlich mal wieder angeln 🙂

9.11.-11.11.2017

Der Wettergott meinte es einfach nicht gut mit uns, es folgte ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen. Da wir auch schon tagsüber bei starker Bewölkung in der Wrightville Beach so gefroren haben, wie schon lange nicht mehr, war klar wir müssen so schnell wie möglich weiter gen Süden. Es gab nur ein kleines Windfenster mit viel Wind (immerhin aus der richtigen Richtung) und Regen. Entweder nehmen wir es oder wir müssen 5 Tage warten bis die nächste Change besteht weiter zu kommen. Wir haben es genommen und es war nicht schön 🙁 Letztendlich hat uns das Wetter, welches eigentlich für viel weiter draußen angesagt war, küstennah erwischt. Stundenlanger Starkregen , Gewitter und Wind in Spitzen 33 Knoten bei gefühlten 5 Grad. Es war das erste Mal während unserer Reise, dass ich mich gefragt habe, warum tun wir uns das an? Nach Mitternacht ließ der Regen nach und der Wind ging auf Stärke 5 runter. Morgens um 4:00 Uhr und immerhin 100 sm weiter haben wir einen Stopp in der Winyah Bay nahe dem ICW eingelegt, den Anker geworfen und erst einmal ein paar Stunden in der warmen Koje geschlafen. Bis zu unserem eigentlichen Ziel, außen rum nach Charleston, wären es noch ca.45 sm gewesen. Da der Wind am Morgen aber wieder auf über 30 Knoten ansteigen sollte, haben wir uns für den Rest der Strecke für den ruhigeren Part, den ICW, entschieden.

Gut, dass eine Freundin  mir zum Abschied diese Puschen geschenkt hat. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch geglaubt, dass ich sie nicht brauchen würde 🙂

Letzte Nacht ankern im ICW. Natur pur  wunderschön und wir würden es immer wieder machen 🙂

Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Hallo ihr Beiden, schön das es euch gut und alles so toll klappt…..

    Könnt ihr nicht mal ein Video von den Paradiesen hochladen?

    Viel Spass noch…

    Michael

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