“ goodbye Amerika „

12.11.-14.11.2017

Als wir am Nachmittag Charleston erreicht hatten, waren wir angenehm überrascht auch mal wieder bekannte deutsche Schiffe anzutreffen, die Step by Step und die Eleonora. Viel Zeit zum plauschen war nicht, da beide Schiffe am nächsten Tag weiter wollten. Dies gestaltete sich dann bei der Eleonora etwas schwierig, da der Anker fest war. Wir wussten, dass dieses Ankerfeld nicht ohne war, schon wegen der Strömung. Als wir aber dann im nachhinein von einem Taucher vor Ort erfuhren, das unter anderem große Baumstämme auf dem Grund liegen, wurde uns auch etwas mulmig, denn wir haben im Vergleich zu der Eleonora, keine Tauchausrüstung an Bord und ein Tauchgang sollte 200 Dollar pro Stunde kosten. Naja, immer noch billiger als ein neues Ankergeschirr und …………. immer schön positiv denken ( auch nicht immer so einfach), wird schon gut gehen.

 

Charleston ist aber trotz allem eine Reise wert. Die Hafenstadt ist sehr schön. Sie war um 1700 die fünftgrößte Stadt Nordamerikas und Drehscheibe des Sklavenhandels der britischen Kolonien. Das die Briten viele Jahre die Vorherrschaft hatten, war anhand der Gebäude unverkennbar.

 

Es war für jeden etwas dabei z.B.s. ein bisschen “ Stepptanz“ oder eine Kutschfahrt durch die Stadt, die sicherlich äußerst interessant war.

15.11.-19.11.2017

390 sm

Eigentlich wollten wir einige Tage in Charleston verbringen. Aber das Wetterfenster, welches dann kam, ließ uns früher aufbrechen. Da wir direkt zu den Bahamas segeln wollten, brauchten wir ein Wetterfenster für 4 Tage. Dies war dann schon am Mittwoch soweit. Zwar nicht optimal für uns, da für den ersten Tag viel Wind angesagt war, der aber dann auf 20 -24 Knoten runtergehen sollte; nehmen wir, denn ein nächstes Wetterfenster war für die kommende Woche nicht in Sicht. Gefreut haben wir uns Mittwochmittag, dass wir ohne Probleme Anker auf gehen konnten. Gefrustet waren wir, als wir die Ausfahrt hinter uns hatten, denn draußen war der Wind weg :(. Ja, so ist es manchmal. Ich habe mir im Vorfeld so viele Gedanken gemacht, da wir den Golfstrom queren mussten (aus unserer Position 30sm breit) und dies mit viel Wind gegen Welle bestimmt nicht witzig ist und was haben wir ……? Kaum Wind um vorwärts zu kommen. So haben wir unter Segeln und Motorunterstützung bei 2 Knoten Gegenstrom easy den Golfstrom gequert :). Donnerstagmorgen kam der Wind zurück und blieb konstant. 1 ½ Tage halber Wind 20-22 Knoten das hieß Rausche fahrt. Bei strahlendem Sonnenschein und mittlerweile in kurzen Hosen haben wir es genossen und sind immer wieder angenehm überrascht, wie gut unsere Windfahne das Schiff steuert, schön dass es Peter Föhrtmann gibt :). Freitagmittag drehte der Wind immer mehr zu unseren Ungunsten, nun hieß es hoch am Wind segeln, zum Glück für unser Schiff kein Problem. Sonntagmorgen um vier haben wir Great Abaco erreicht. Schon während der Riffpassage war es anfangs befremdlich den Grund sehen zu können, da das Wasser so klar war. Nachdem wir den Anker geworfen hatten, hieß es erst einmal hinein ins Wasser. Ohhhhhhh war das schön „ welcome to the Bahamas “ 🙂

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Liebe Susanne,lieber Thomas,
    herrrrrrlich. Ich konnte das platschen richtig hören.
    Wo werdet ihr zu Weihnachten sein?
    Hier ist es nur grau in grau und es regnet täglich ?
    Freuen uns auf die nächste Station,
    Lg Helge &Tina

  2. Hallo Ihr Lieben,
    wir sind ein bisschen neidisch, dass Ihr schon wieder schwimmen könnt. Als wir in Charleston losgefahren sind, sind wir wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass Ihr auch weiter an der Ostküste Richtung Süden fahrt. Wir werden die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel noch in Florida bleiben und dann Mitte Januar zu den Bahamas fahren. Seid Ihr dann noch dort? Oder wo zieht es Euch hin? Als wir übrigens in Charleston den Anker hochgeholt haben, hatten wir ein grosses Metallgestänge dranhängen. Glücklicherweise war es leicht, so dass unsere Winsch das geschafft hat. Wir würden dort nicht mehr ankern. Viel Spass auf den Bahamas. LG von der Step By Step. Andre, Anja und Robin

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