“ welcome to the Exumas“

25.11.-27.11.2017

30 sm

Für Samstag war zwar kaum Wind angesagt, wir wollten aber weiter, zur Not auch unter Motor. Dies war dann auch so. Mit einem Mü von Wind und Motorunterstützung kamen wir gut voran. Am Nachmittag haben wir unseren ersten Stopp in den Exumas Allens Cay erreicht. Schön, einfach nur schön. Um einen geeigneten Ankerplatz mussten wir uns in dem recht kleinen Ankerfeld diesmal nicht sorgen, da kaum Schiffe unterwegs sind, es ist Vorsaison, auch gut. Wir lagen mit ganzen vier Schiffen vor Anker. Nach den letzten Erlebnissen war es eine Wohltat im türkisfarbenen Wasser zu schwimmen und die Natur zu genießen.

26.11.2017

55 sm

Natürlich haben wir uns im Vorfeld überlegt, welche Inseln wir noch mal anlaufen wollen. Eventuell Warderrick Wells oder Staniel Cay oder….. ?Auf jeden Fall wollten wir einige Tage auf Great Exuma verbringen . An diesem Tag lief es sehr gut, wir hatten halben Wind 12-16 Knoten und sind mit 6 Knoten ohne Welle gut vorangekommen, schönes segeln :).Unterwegs haben wir das aktuelle Wetter herunter geladen und festgestellt, dass es für den nächsten Tag noch ganz gut aussieht, danach nicht mehr. Ok, nach kurzer Lagebesprechung stand fest wir segeln durch bis Black Point und am nächsten Tag außen weiter nach Great Exuma . Als wir um 18:00 Uhr in Black Point angekommen sind war es  schon dunkel, es war in diesem Ankerfeld aber kein Problem, da wir keine vorgelagerten Riffe passieren mussten.

27.11.2017

53 sm

Recht früh, um 5:30 Uhr hieß es Anker auf, da wir mit dem ablaufenden Wasser die Exuma Banks verlassen wollten. Obwohl der Tidenhub in den Exumas nur ca.1 Meter beträgt, ist hier in den meist schmalen Ein- und Ausfahrten sehr viel Strom, in diesem Fall bis zu 4 Knoten. Nachdem wir gut heraus gekommen waren und auf Kurs gegangen sind, kam die große Entäuschung; wir hatten nicht wie angesagt NO 4-5, nein wir hatten O-SO 6. So, was machen wir? Umdrehen geht nicht, bei dem Gegenstrom und Wind nicht gerade witzig 🙁 . Also weiter geht’s erst einmal Höhe kneifen so gut es geht und dann etwas abfallen. Im Vergleich zum Vortag nicht so schön, aber machbar. Während wir mit 24 Knoten Wind so durch die Wellen schossen, fragte Thomas mich plötzlich: was ist eigentlich mit angeln? Ziemlich empört fragte ich, ob dies sein Ernst sei, unter diesen Bedingungen mit der hohen Welle. Für mich stellte sich die vor allem Frage: wie sollen wir  den Fisch überhaupt ins Boot bekommen? Naja, der Gedanke an eine schöne Dorade mit Kartoffelpüree und grünen Salat als Belage war schon verlockend. Also machten wir einen Plan, holten die nötigen Fangutensilien wie Kescher, Harken und Alkohol aus der Backskiste und Thomas warf die Angel aus. Es dauerte auch nicht lange und wir hatten den ersten Biss. So jetzt aber schnell, Vorsegel einrollen (damit wir nicht so schnell sind) und den Fisch einholen. War alles nicht so einfach unter diesen Bedingungen. Erstens standen wir in der Welle, zweitens wendete sich die Dorade wie ein Aal. Als ich sie dann endlich im Kescher hatte, riss sie sich vom Harken und sprang wieder raus :(. Aus der Traum vom leckeren frischen Fisch zum Abendbrot. Die ganze Mühe um sonst, ach und es war soooooooooo ein schöner Fisch. Leider ist es bei diesem einen Biss geblieben, sehr ungewöhnlich auf diesem Abschnitt. Vielleicht lag es an den Wetterbedingungen, wer weiß das schon. Als wir um 15:00 Uhr unseren Ankerplatz  Stocking Island gegenüber von George Town erreicht hatten waren wir zwar k.o., aber froh da zu sein, wo wir hin wollten :). Schon am nächsten Tag war die Niederlage vom Vortag vergessen, Thomas hat seinen bisher größten Lobster gefangen ,  auch sehr lecker mit Knoblauchsoße und Salat 🙂

Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Hey ihr Lieben,
    das war ja wieder eine spannende Geschichte liebe Susanne und ich würde jetzt gerne mit euch tauschen.
    Hier fängt so langsam der Weihnachswahnsinn an und die Menschen geraten in Hektik. Genießt die Zeit in der Wärme und lässt es euch gut gehen.
    liebe Grüße aus der Heimat Helge &Tina ?

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