“ der liebe Wind „

28.11.2017-11.12.2017

Auch hier in den Buchten ist spürbar, es ist Vorsaison. Wo im April verteilt an die 200 Schiffe und mehr lagen, sind es jetzt vielleicht 35-40 sehr entspannt. Die meiste Zeit sind wir die einzigen Europäer. Z.z. sind hauptsächlich Kanadier auf Great Exuma, dies hat den Vorteil, dass ich meine Hemmschwelle, was das Englisch sprechen angeht, immer geringer wird :). Wir verbringen entspannte Tage, schnorcheln, wandern und treffen uns hin und wieder zum Sundowner mit den Seglern in der Strandbar.

Ob die wohl giftig ist 🙁

Lagerfeuer am Strand, nicht nur die Erwachsenen hatten viel Spaß

Es wurde gegrillt , gebacken und im laufe des Abends war aus der eigentlichen kleinen Gruppe ein Treffen von mehr als 25 Seglern am Strand entstanden, das sind die besten Partys 🙂

Jeden Morgen um 8:00 Uhr gibt es auf Kanal 72 eine Funkrunde. Dort werden Informationen wie das aktuelle Wetter, wo etwas zu bekommen ist z.B. Kraftstoff oder wer etwas abzugeben hat, oder sucht, ob jemand Hilfe braucht und wo etwas stattfindet bekannt gegeben wird. Etwas erschrocken waren wir, als wir das erste Mal den Supermarkt vor Ort aufgesucht haben. Der Inhalt des Kühlregals lies doch sehr zu wünschen übrig, grün angelaufene Steaks und schimmliger Käse, nein kein Schimmelkäse sondern Gouda 🙁 dies hatten wir anders in Erinnerung. Es gibt zum Glück einen weiteren kleinen Supermarkt direkt im Ortskern. Die beiden Märkte haben anscheinend während unserer Abwesenheit die Rollen vertauscht. Dieser in Vergangenheit etwas schmuddelige Supermarkt überraschte uns mit frischer Ware und gut gefüllten Regalen, geht doch …….. so gab es doch mal wieder ein Steak :).

Der eigentliche Plan war, etwa eine Woche zu bleiben und dann weiter in Richtung Jamaika zu segeln, ja wenn der Wind nicht wäre. Heute sind wir bereits 14 Tage hier aber………Dienstag soll es losgehen. Dann ist die ganze Puste (laut Windvorhersage) hoffentlich durch gezogen. Wir haben versucht es entspannt zu sehen, welches uns immer noch mal mehr Mal weniger gelingt, es wird aber immer besser. Langweilig ist es nicht geworden, Thomas hat angefangen Spanisch zu lernen, wir haben in groben Zügen unsere nächsten Reiseziele geplant und die dazu gehörigen Reiseführer und Karten in aller Ruhe angeschaut. Nächstes Jahr wollen wir den Pazifik unsicher machen, das ist der Plan. Seit 1 ½ Tagen bläst es in Spitzen bis zu 40 Knoten aus Nord, wir liegen aber gut geschützt hinter der Insel. Heute Morgen, sowie es sich etwas beruhigt hat, geht es rüber nach George Town. Ausklarieren, etwas frisches Einkaufen und alle weiteren Vorbereitungen treffen, da wir die 460sm von Great Exuma nach Jamaika durch segeln wollen.

Auch wir haben ein paar Steine in’s Wasser gelegt 🙂

Von Weihnachtlicher Stimmung ist auf den Bahamas nichts zu spüren (zur Freude von Thomas). Lediglich die Weihnachtsartikel im Supermarkt deuten darauf hin. Sehr Gewöhnung bedürftig, aber die Geschmäcker sind halt verschieden 🙂 In diesem Sinne wünschen wir allen eine schöne Vorweihnachtszeit.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Hallo Susanne und Thomas,

    immer wieder spannend und schön Euren Blog zu lesen.
    Ich wünsche Euch, auch wenn es anders ist als zu Hause, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Jahreswechsel.
    Alles Gute für Euch!

    Liebe Grüße
    Thomas

  2. Hallo ihr Lieben,
    endlich gab es wieder etwas zu lesen. Ich freue mich immer sehr.
    Gut das Thomas mal ein Steak gegessen hat, er sieht so schmal aus auf dem Foto.
    Zur Zeit hatten wir etwas Schnee und die Weihnachtszeit ist voll in Aktion. Wir meiden schon die Geschäfte.
    Ich hoffe, das euer Plan aufgeht und ihr gut in die Karibik kommt.
    Bis bald lg Helge & Tina ????

  3. Hi Susanne und Thomas,
    Good to get your blog. With a little envie we think obout our days wth you on the Baham’s. Tat’s Live, CharlieII an the (always fast) Shiva.
    We think about you with a lot of good memories.
    We whish you a good trip an fair winds.
    Herman and Inge

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