“ Entdeckungstour“

“ Entdeckungstour“

11.01.2018

Ankern einmal etwas anders, diese Erfahrung haben wir im Alligator Reef gemacht. Gut geschützt lagen wir in diesem hufeisenförmigen Riff. Zur Freude von Thomas hat Alfons genauso viel Spaß am Schnorcheln, zu dem dieses Riff förmlich einlud .Was die Unterwasserwelt als solches angeht ist hier, im Vergleich zu den Bahamas, leider nicht mehr viel zu sehen. Kaum intakte Riffe und die Buchten sind abgefischt. Dies liegt auch daran, weil der Fischfang für viele Jamaikaner die einzige Möglichkeit ist, etwas zu verdienen oder gar etwas zu essen zu finden. Es ist immer wieder beachtlich, sie mit ihren kleinen Booten, auch in den Tiefwasserzonen, zu beobachten, welches Risiko sie eingehen und unter welchen Bedingungen sie fischen.

12.01-14.01.2018

Alligator Reef- Black River 28sm

Die Stadt Black River, benannt nach den gleichnamigen Fluss, zeigt sich typisch jamaikanisch, kleine Supermärkte, Obst und Gemüsestände und im Ort tobt das leben. Hey guys, sehr freundlich begrüßt wurden wir von einem der Chefs der Coast Guard , wir kannten ihn bereits von Port Morant. Mit etwas Stolz in der Stimme hat er uns seinen Kollegen als Segler, die an Land wie Lokals durch Jamaika reisen, vorgestellt mit allem was dazu gehört. Es war schön ihn wieder zu treffen. Die Besonderheit dieses Ortes ist der Fluss Black River. Er trägt seinen Namen auf Grund des tiefschwarzen Flussbettes. Mit einer Länge von 53,4 Kilometern galt er lange Zeit als der längste Fluss der Insel. Er ist bekannt als das Naturparadies in dem unter anderem auch Alligatoren leben, und sie wollten wir sehen. So ging es am nächsten Tag gut gerüstet (Thomas hat lieber sein Buschmesser, für den Fall des Falles mitgenommen) mit dem Dinghi in den Fluss auf Erkundungstour. Kurz nach der Einfahrt erspähe ich das erste Exemplar, welches sich wohl genauso erschrocken hat wie ich und bevor wir ein Foto schießen konnten leider im Wasser verschwand. Je weiter wir in den Fluss, hinein fuhren, entlang an Mangrovenwäldern, Schilfgürteln und vorbeischwimmenden Inseln mit blühenden Pflanzen, desto geringer wurden meine anfänglichen Bedenken, dass ein Alligator in unser Gummiboot beißen könnte.

Ein Paradies für Vögel

Sehr mutig, dieser Junge hat sogar im Fluss gebadet

Geschafft, wir konnten ein Alligator im Bild festhalten. Es sollen mehr als 300 im Fluss leben. Wir haben immerhin 2 kleinere und ein großes Exemplar , welches ca. 2 Meter lang war, gesehen. Und zum Glück hatten sie absolut kein Interesse an uns oder unserem Dinghi 🙂

 

Die YS Wasserfälle gelten als einer der schönsten der Insel. Sie liegen 25 km nördlich von Black River.

                         

Das Wasser stürzt sich in etwa 15 Kaskaden den Berg hinab. Die Höhenunterschiede werden durch Holtreppen überwunden. Die ganz Mutigen können eine rasante Abfahrt per Drahtseil wagen. Über die Wasserfälle geht es mitten durch den tropischen Wald hinunter bis in ein in einem riesigen Baum gelegtes Baumhaus. Von dort aus geht es dann per Strickleiter wieder zurück zur Muttererde.

Ja, nicht nur wir wollten diese Wasserfälle sehen, es ist schon eine Touristenattraktion. Zum baden war es uns zu voll, aber es zu beobachten war schon interessant 🙂

 

 

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