“ Ausnahmezustand“

“ Ausnahmezustand“

16.01.-20.01.2018

Black River-Negril 38sm

Des kreuzen müde, haben wir nachmittags die Long Beach von Negril erreicht. Zu unserer großen Freude hat kurz vor der Küste auch noch ein ca. 5kg schwerer Thuna angebissen, was für ein Fisch, der nicht nur unseren Speiseplan bereichert hat, auch den der Murada. Negril ist eine Kleinstadt im Westen von Jamaika. Bekannt und sehr begehrt in erster Linie durch die kilometerweiten weißen Sandstrände. Gut geschützt, hinter vorgelagerten Riffen ankern wir in der Long Bay.

Es ist zwar sehr touristisch, aber schön. Am Strand entlang reihen sich geschmackvoll gestaltete Hotelanlagen aneinander. Dessen Sicherheitspersonal ist so nett und achtet auf unser Dinghi, welches wir am Strand parken können. Auch hier wird uns als Exoten, (wir sind z.Z. die einzigen Segler entlang der Küste) viel Freundlichkeit entgegen gebracht. Egal mit wem wir sprechen, sobald die Jamaikaner erfahren wo wir her kommen, oder wie unsere Reise weiter gehen wird, hören wir: “wow, my god, you are very crazy people, respect !“ Je näher wir dem Ort kommen, desto ursprünglicher wird es. Wir finden kleine Bars und Restaurants, die zum Einkehren einladen.

Es muss nicht immer Fisch oder Lobster sein, auch  die  vegetarischen Suppen dieser netten Dame waren köstlich 🙂

Ob Katamaran fahren oder Live Musik, es ist für jeden etwas dabei .

                

Zweierlei “ Paradiesvögel“. Nicht nur der Pelikan konnte sich geschmeidig bewegen

 

21.01.2018

Negril-Montego Bay 28 sm

Nach anfänglichem kreuzen, drehte der Wind zu unseren Gunsten und wir konnten am Wind dem Ziel entgegen segeln, auch mal wieder schön. Als wir das Ankerfeld vor dem Yachthafen erreicht hatten, waren wir schon etwas enttäuscht; es war sehr voll und direkt neben dem Kreuzfahrt-Terminal.

Mit etwas gemischten Gefühlen machten wir unseren ersten Landausflug. Schon in Nigril hatten wir erfahren, dass es in Montego Bay z.Z. nicht sicher sein soll. Naja, so etwas wurde uns auch schon über Downtown in Kingston erzählt und wir waren trotzdem dort, somit haben wir es nicht so ernst genommen. Im Ort sollten wir eines besseren belehrt werden. Es waren viele Polizisten mit Schusssicheren Westen und Soldaten mit Maschinengewehren zu sehen.

             

Das lachen ist uns später vergangen 🙁

Wohl gefühlt haben wir uns nicht. Ok, kurze Lagebesprechung, wir essen eine Pizza und fahren mit dem Taxi zurück, im Dunkeln wollten wir die Strecke nicht noch einmal laufen. Ein Taxi zu bekommen war kein Problem, nur der Preis. Im Vergleich zu dem was wir bisher gezahlt haben, war dieser Utopisch. Normalerweise kostet eine Fahrt umgerechnet ca. 1,00 Euro pro Person, nun sollten wir 10,00 US Dollar bezahlen. Wow, 40,00 US für 7km wir sind in der Touristenhochburg angekommen. Letztendlich hatte ein Fahrer erbarmen, welches wir wohl hauptsächlich Elviras charmantem Lächeln zu verdanken hatten und fuhr uns für insgesamt 8,00Dollar zurück. Am nächsten Tag erfuhren wir aus den aktuellen Nachrichten , dass für Montego Bay der Ausnahmezustand ausgerufen wurde, bedingt durch hohe Kriminalität,bewaffnete Banden und Drogenschmuggel, nicht schön. Hier wollen wir nicht bleiben. Wir werden an einem sicheren Ort auf ein passendes Wetterfenster warten, um nach Providencia weiter zu segeln. Im Nachhinein sind wir froh, dass wir an der Südost und Südküste das eigentliche Jamaika erleben durften, welches eine Reise wert ist.

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Sue and thomas what a pleasure to meet you two at rasta daves little bar on the 7 mile beach beside sea sand eco villa last week.I was enthralled to hear of your adventures on the seas and send good vibes to you for the rest of your journey ! I am now following your blog ( thanks susan ) and am glad to hear no trouble occured in mo bay.Respect. Murphy( murray broatch ) ( from canada with paul) .?

  2. Hallo ihr Zwei,
    da sind wir wieder. Nachdem uns eine fette Erkältung lahmgelegt hat, sind wir auf dem Wege der Besserung. Auf der Ecke war ich damals auch und fand es sehr spannend.
    Besonders, wie von dir Susanne beschrieben, das Taxi fahren. Preise sind verhandelbar und das fand ich total lustig.
    Wie sagen die Jamaikaner „cool running „.
    Habt eine weiterhin schöne Zeit , liebe Grüße Helge & Tina

  3. Es ist schon beneidenswert wo Ihr Weltenbrummis euch rumtreibt.
    Eine schöne Zeit haben wir verbracht woran wir uns sehr gerne erinnern .Für alles Weitere TOI TOI TOI Carlis &Wilfried

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