„Porto Santo“

31.8.15

Da unser Kühlschrank nun einwandfrei funktionierte und die Windvorhersage für die nächsten 5 Tage ganz gut aussah, beschlossen wir unseren bisher größten Schlag (480sm) anzugehen. Ein paar Tage zuvor haben wir die Crew der SY Lycka Sybille und Dieter kennengelernt. Bei einigen „Gläschen“ Wein erfuhren wir das sie gleiches vorhaben und somit beschlossen wir zusammen zu starten. Ich war schon ein bisschen aufgeregt, Thomas hingegen hat sich ordentlich gefreut endlich mal wieder eine größere Strecke hinterlegen zu können. Es war schön zusammen zu starten, der Gedanke nicht so ganz allein zu sein gefiel mir ganz gut. Meine anfängliche Aufregung hat sich sehr schnell gelegt als wir erstmal abgelegt haben. Während dieser Überfahrt konnten wir mehr Rutine in unseren Wach plan bringen und so gelang es uns ausgeruht unser Ziel  schon nach vier Tagen zu erreichen. Es war mal wieder schön die  Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge auf dem Wasser zu erleben, zeitweise wurden wir auch diesmal wieder von einigen Delfinen begleitet. Mich fasziniert auch immer wieder die Farbe und die Klarheit des Wassers, königsblau. Es war sehr beeindruckend am frühen morgen des vierten Tages die kleine Insel Porto Santo zu sichten. Thomas rief laut „Land in Sicht“.

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Hallo Susanne und Thomas,

    nun melde ich mich auch mal, ich freue mich dass ihr gut auf Porto Santo angekommen seid. Denn ich verfolge seit einiger Zeit eure Reise per AIS / MarineTraffic, da stammt seit ein paar Tagen die letzte Position vom 31.8.2015, ein Stück vor der portugiesichen Küste, mit Südwestkurs.
    Entweder stimmt was auf meinem Rechner nicht, oder eure AIS-Daten werden nicht mehr richtig empfangen.

    Eine gute Weiterreise wünscht euch

    Wolfgang (vom Steg 5 in Wendtorf)

    1. Hallo Wolfgang,

      wir haben auch (aktives) AIS an Bord und segeln meist nur in der Dänischen Südsee und Sund / Belte. Die Daten auf der Webseite von Marine Traffic sind nicht immer 100% verlässlich nach meiner Erfahrung. Außerdem dauert es oft mehrere Stunden nach einem Kaltstart (oder längerer Zeit im Hafen mit ausgeschaltetem AIS), bis das Boot dort im Internet wieder sichtbar ist. Weiterhin ist AIS ja ein UKW Funksignal und es muss halt irgendwo an Land empfangen werden. Sonst sieht man im Internet nichts. Ich denke daher nicht, das mit dem AIS der „That’s Life“ etwas nicht in Ordnung ist.

      Auf jeden Fall von uns „Mast und Schotbruch“ an Susanne und Thomas. Wir beneiden Euch um Euren Mut!

  2. Hallo Susanne und Thomas, schöne Grüße aus Kiel. Ich habe mich am Wochenende mit Dagmar auf dem Bolzplatz hinter Eurem alten Firmensitz in Gaarden getroffen. Meine Tochter hatte dort ein Fußballpiel. Thomas, Dir nochmal ganz herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag und viel Glück bei der Überfahrt über den großen Teich. Gruß Dorthe und Arne

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