“ St. Lucia“

3.3.16

Von Petit Byahau geht es dann nach dem Frühstück vorbei an noch einigen schönen Buchten, in denen aber nur vereinzelt Schiffe lagen ,nach St.Lucia . In der Wallilabou, die uns 2010 sehr gut gefallen hat lag nur 1 Schiff, schon ziemlich auffällig, da diese Bucht ein begehrter Anlaufpunkt war. Im Nachhinein war es gut, dass wir vorbei gesegelt sind, da 12 Std. später nachts eine Charteryacht überfallen worden ist und ein Deutscher Gast erschossen wurde. In den Reiseführern wird auch vor den aufdringlichen Bootboys gewarnt, mit denen hatten wir allerdings in anderen Buchten keine Probleme. Nach diesem Vorfall werden wir St. Vincent nicht mehr anlaufen und so werden sicher viele andere Segler auch entscheiden. Kurz vorm Sundowner haben wir St. Lucia erreicht. Eine Nacht haben wir zwischen den Pitons verbracht und sind dann, eben um die Ecke, in die Soufriere – Bucht eingelaufen.

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Eine schöne Bucht, wir lagen vor dem Fischerdorf , sind morgens vom Hahn geweckt worden und ein Schwein ist am Ufer spazieren gegangen. Dies ist wirklich ungewöhnlich, die Hühner laufen auch frei rum ( teilweise verirren sie sich auch mal in eine Bar), die Tiere werden hier nicht eingesperrt. Wir sind gewandert, haben in vom Vulkan erwärmten Quellen gebadet, und lecker Kreolisch gegessen.

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Die Buchten werden auch mal von „etwas  größeren Schiffen angelaufen“

 

Nach drei Tagen ging es weiter in die Bucht, Anse La Raye . In La Raye, einem Fischerdorf ist es noch sehr ursprünglich. Als wir nachmittags durch den Ort gegangen sind, waren wir schon beeindruckt, wie manche Menschen hier leben, teilweise in kleinen zusammen gezimmerten Holzhütten. In solchen Momenten, denke ich immer mal wieder, dass sich dies so manch einer mal anschauen sollte und wie gut es uns geht. In einem Verschlag war ein großer Steinbackofen eingebaut, wo wir noch warmes Brot kaufen konnten, toll. Leider mussten wir am spätem Abend sehr schnell die Bucht verlassen, da eine hohe Dünung in die Bucht gelaufen ist. Sogar die Fischer haben ihre kleinen Boote verholt, ein Fischer kam zu uns rausgefahren und hat uns gewarnt, dass wir die Bucht besser verlassen sollten, da es zu gefährlich ist. Also ganz schnell etwas anziehen (wir waren schon im Bett), Anker auf und los. Als wir auf dem offenen Wasser waren, war alles wieder gut und wir sind in die nächstliegende Bucht, die Marigot Bay eingelaufen. Gut, dass wir auf unserer Reise schon öfter nachts in Häfen einlaufen mussten, somit war es uns nicht fremd, wobei es in der Karibik auch etwas twiggi sein kann, durch die meist vorgelagerten Riffe. Wir hatten Glück, haben gleich eine freie Mooring gefunden und eine ruhige Nacht verbracht.

 

 

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hey ihr,
    Zum Glück geht es euch gut.
    Wir haben natürlich von dem Vorfall gehört und ich war schon etwas besorgt.
    Passt auf euch auf und genießt die Zeit.
    Wir planen hier auch so langsam den Start in die neue Saison. In der Marina sieht es noch schlimmer aus, als im letzten Jahr.
    Seid froh, dass ihr es nicht sehen könnt.
    viele liebe Grüße Helge &Tina

  2. Moin,

    Scarlett geht heute zu Bach.
    Morgen hol ich sie nach Wendtorf.
    Endlich hat das Leben wieder einen Sinn….
    >Schrecklich das man nicht einmal auf seinem
    Boot sicher ist. -Zieht die Ohren ein und
    geniiiiiiießt….

    Gruß und Prost
    Helge

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