“ Pitons“

3.4.16

Am Sonntag ging es nach 19 Tagen auf Martinique weiter zu den Pitons. Es war eine schöne Zeit wir haben all unsere Einkäufe getätigt, viele Bekannte Segler wieder getroffen und lustige Abende zusammen verbracht. Wir haben uns ein aufblasbares Kajak gekauft ( der Trend geht zum Drittboot) um uns mal wieder etwas sportlich zu betätigen und ich habe angefangen zu schnorcheln. Bisher habe ich mich nicht getraut, da ich bedenken hatte, dass ich die Koordination mit einer normalen Schnorchel Brille hin bekomme . Nun habe ich aber meine super Schnorchel Brille, ich brauche einfach nur atmen, und kann mich voll und ganz auf die schöne Unterwasserwelt konzentrieren. Mit der Brille sehe ich zwar aus wie ein Alien, aber die Fische stört es nicht und ich freue mich unheimlich auf die Tobago Cays , dort ist das Schnorcheln besonders interessant.

 

Am Nachmittag haben wir die Soufriere Bucht erreicht. Abends haben wir zusammen mit der Crew der Kali Mera, Tadea und Herbert auf der Worlddancer2 , Heikes Geburtstag gefeiert.

 

Am 4.4.16 ging es zusammen mit der Kali Mera und der Worlddancer nach Bequia. Anfangs hatten wir wenig Wind aber Strom von vorne und wir kamen die ersten zwei Stunden fast gar nicht vorwärts. Dann nahm der Wind stetig zu, sodass wir dann doch noch reffen mussten und dann passierte das Unglück. Thomas wollte nur noch einmal die Reff Leinen kontrollieren , hat nicht aufgepasst und ist mit dem Kopf gegen den Baum gestoßen. Er hatte eine Platzwunde, die stark blutete. Es war nicht so einfach die Wunde unter diesen Bedingungen zu versorgen. „ Schwester Hingst“ hat es aber geschafft ! Am meisten hat Thomas sich darüber geärgert, dass er die nächsten Tage nicht tauchen konnte. Da die Windverhältnisse sehr unterschiedlich waren, haben wir Bequia erst um 19:30 Uhr erreicht und da es schon dunkel war , sind wir eh an eine Mooring gegangen . Herbert, der uns über Funk gehört hatte, war so nett und ist mit dem Dingi zur Mooring gefahren und hat uns die Leine zu gereicht, noch mal vielen Dank. Als wir fest waren haben wir uns als erstes in aller Ruhe die Verletzung angesehen und festgestellt, dass Thomas Glück hatte, denn so klein war sie nicht. Wir haben dann noch etwas gegessen und sind schlafen gegangen, was für ein Tag.

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Hallo Ihr Beiden, was für ein Unglück Thomas, nun hast Du wenigstens eine bleibende Erinnerung an die Karibik. Den Schmerz kann ich gut nachvollziehen. Surfen Masten und offene Wohnmobilfenster in Kopfhöhe haben bei mir bleibende Schäden hinterlassen – meint Birgit jedenfalls! – Ein Rat von mir: Es gibt toll Kajakhelme, die schützen vor solchen Schäden

  2. Hallo ihr 2!
    Es ist immer wieder spannend, euren Erlebnissen zu folgen und so an eurer Reise teil haben zu dürfen!!! Ihr seht auf euren Fotos so glücklich und erholt aus! Wir hoffen, dass es Thomas‘ Kopfwunde besser geht (aber bei der Versorgung haben wir gar keine Zweifel;-)) und wünschen euch weiterhin eine tolle Zeit!!!!

    Liebe Grüße,
    Nicole & Andreas

  3. Hallo ihr 2,

    man gut das kein wichtiges Körperteil verletzt wurde….
    vielleicht sollte man mal bäume aus Schaumstoff entwickeln.
    und…. ja auch ich hab einen hübschen scheitel von einem aufstehenden womofenster gezogen bekommen…
    thomas,
    mit DER Krankenschwester bist du aber gut versorgt, denk ich!

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